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Tatort: Zwei Leben - Regie: Walter Weber, Buch: Felix Benesch, Mats Frey



Als Krimidrama darüber, wie die Toten die Lebenden im Griff haben, entwickelt dieser "Tatort" einen zombiesken Sog.
Der Spiegel, 18.09.2017 - Christian Buß

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Nachtschwarzer "Tatort" aus der Schweiz - Sterben ist blanker Egoismus!

Schaut man "Tatort", könnte man auf die Idee kommen, dass die Schweizer ein sehr lebensmüdes Volk sind. Vergangenes Jahr zur selben Zeit lief eine Flückiger-Folge zur Sterbehilfe, ein Debattenkrimi, der das Thema bis ins letzte Pro- und Kontra-Argument ausformulierte. (…) Der aktuelle Suizidkrimi, der einige unvorhergesehen Wendungen nimmt, ist nun das genaue Gegenteil, die Verantwortlichen scheren sich nicht darum, was beim Thema Freitod passend und pietätvoll sein könnte, sondern hauen unvermittelt die zornige Botschaft raus: Sterben ist blanker Egoismus! Das Leid und die Trauer, den Ärger und den Abfall haben die zu ertragen, die zurückbleiben.
Der Spiegel, 18.09.2017 - Christian Buß

Schalten Sie ruhig ein.
Dieser "Tatort" nimmt sich viel Zeit, um die Figur des Busfahrers zu ergründen, der indirekt an mehreren Suiziden beteiligt war und diese Erfahrungen nicht bewältigen kann. Daneben bleibt die Suche nach dem Täter bis zum Schluss spannend.
stern, 18.09.2017 - Carsten Heidböhmer

Die neue «Tatort»-Folge aus Luzern, «Zwei Leben» zeigt keine Spur von der Behäbigkeit so mancher Fälle aus der Schweiz. Wenn das nicht erfreulich ist.

Der Kameramann Stéphane Kuty fängt die immer wiederkehrenden Bilder, welche die Wahrnehmung des Busfahrers bestimmen, in beklemmender Schönheit ein. Laute, quietschende Geräusche, die schummrige Wohnung machen Gislers Verlies, das er Leben nennt, noch deutlicher. Der Ausweg: die Waffe vom Militär in seinem Schrank. Am Ende bleibt nur ein atemloses Rennen zur Brücke im grauen Dunst – Gislers Erinnerung ist zurückgekehrt, seine Wut ist noch grösser. Weg mit all diesen Bildern, dem Krach im eigenen Schädel. Es ist die posttraumatische Belastungsstörung, die in diesem «Tatort» die Hauptrolle spielt und ihn so sehenswert macht.
Neue Zürcher Zeitung, 17.09.2017 - Inna Hartwich

Wenn die Dämonen niemals ruhen.
Sowieso bewegt sich der zwölfte Schweizer "Tatort" auf durchweg hohem Niveau: spannend, klar in der Erzählweise sowie nachvollziehbar in der Darstellung und Entwicklung seiner Figuren. "Zwei Leben", so der Titel, wirkt zeitlos, weil er sich dem Kern verschiedener menschlicher Seelen nähert.
prisma, 12.09.2017 - Björn Larsen

Im Schweizer Tatort "Zwei Leben" wird aus einem vermeintlichen Suizid ein hochdramatisches Racheszenario.

Der auf den ersten Blick scheinbar leicht durchschaubare Krimi wandelt sich zu einem doppelbödigen Psychogramm.
Westdeutsche Zeitung, 17.09.2017 - Joachim Hennig

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Lähmende Machtlosigkeit
Regisseur Walter Weber und die beiden Autoren Felix Benesch und Mats Frey nehmen sich in «Zwei Leben» sehr gefühlvoll der geschundenen Seele von Gisler an. (…) Während Gisler emotional zerbricht, reagiert die Spurensichererin mit Zynismus, gepaart mit Gleichgültigkeit («Ich habe aufgehört zu zählen, wie viele Suizide wir dieses Jahr schon hatten.»). Jeder hat seinen eigenen Umgang mit dem schwierigen Thema – falsch ist irgendwie jeder. Nach «Zwei Leben» ist man aber deutlich näher bei Gisler, und das ist eine wertvolle Leistung des «Tatort»-Teams.
Luzerner Zeitung, 12.09.2017 - Michael Graber

Der neue Fall der Schweizer Ermittler stellt sie zunächst vor ein Rätsel: Ist ihr Opfer nicht schon vor 13 Jahren gestorben?
Dem Zuschauer kann das egal sein, denn dieser „Tatort“ erzählt eine viel interessantere Geschichte.
Das Leiden des Busfahrers, der früher als Lokführer gearbeitet hatte und damit bereits dreimal einen Suizid miterleben musste - übrigens genau die Zahl an Menschen, die ein Lokführer laut Statistik in seiner Karriere unfreiwillig überfährt - geht an die Nieren.
focus, 15.09.2017

Der Anfang hat ganz schön Rumms: Ein Erlebnis wie ein Albtraum. Die Gefühle, die dabei hochkommen, halten noch eine ganze Weile.
Zentralplus.ch - Jana Avanzini

Erschreckend real
Michael Neuenschwander spielt den psychisch Labilen, der zwischen Selbstjustiz und Selbsthass hin- und herpendelt, erschreckend real. Mit wenigen Worten, aber körperlich umso präsenter, ist er der große Pluspunkt dieses Tatorts.
derStandart.at, 17.09.2017 - Stefan Weiss

Die Schweizer. Leicht haben sie es den „Tatort“- Fans nie gemacht. Zu viele schlechte Filme, zu uninspiriert die Drehbücher, zu schwierig die Sache mit der Synchronisation. „Zwei Leben“, die Folge, die gestern Abend ausgestrahlt wurde, war da eine echte Ausnahme.
Das war überraschend, spannend, solide inszeniert.
Merkur, 17.09.2017 - Stefanie Thyssen

Ein düsteres Psychodrama um eine lebende Leiche, das einen trotz Längen nicht kalt lässt. Michael Neuenschwander spielt den unglückseligen Busfahrer Beni Gisler überzeugend und ohne Pathos.

Eigentlich gibt es in diesem düsteren Psychodrama aus Luzern wenig zu lachen. Nur wenn der Regierungsrat Eugen Mattmann auftaucht (grandios täppisch: Jean-Pierre Cornu) wird es so peinlich, dass es eine wahre Pracht ist.
Stuttgarter Nachrichten, 17.09.2017 - Tom Hörner

Dieser Schweizer „Tatort“ von Walter Weber (Regie) gewinnt von Minute zu Minute an Kraft. Zwar gibt es ein paar deftige Zufälle. Aber die Auflösung von „Zwei Leben“, überwiegend im nassen und unbelaubten Luzern angesiedelt, ist spannend und nachvollziehbar. Auch schauspielerisch ist er sehenswert. Vorneweg gilt dies für Michael Neuenschwander als bedrohlich am Rande des Wahnsinns wandelnder Busfahrer Beni und für Stephanie Japp als kaum minder gestresste Psychologin Sonja.
Berliner Zeitung, 13.09.2017 - Martin Oehlen

Menschen sterben sehen
Diese «Tatort»-Folge ist schwere Kost. Eine, die einem etwas auf den Magen schlagen kann. Aber gerade im Herbst darf es ja mal etwas deftiger sein. Und der Herbst ist da.
St. Galler Tagblatt, 12.09.2017 - Michael Graber

Der Fall aus der Schweiz (...) ist eine klassische Mörder- und Motivsuche, mit Alibifragen und Vernehmungszimmer und einem vorgesetzten Regierungsrat, der immer allen im Wege steht. Ein unspektakulärer, gemessen am sonstigen Œuvre aus Luzern aber sehr solider Krimi.
Süddeutsche.de

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Die Nacht der lebenden Leichen: Der Schweizer Kommissar Reto Flückiger ermittelt zwischen Menschen, die schon lange gestorben sein sollen.
Der Spiegel, 18.09.2017 - Christian Buß

Danach gab Gisler seinen Beruf als Zugfahrer auf – doch sein Trauma hat ihn nun eingeholt. Die Psychografie dieser Figur (nuanciert gespielt von Michael Neuenschwandner) zeichnet „Zwei Leben“ gekonnt, Kamera und Sounddesign lassen den Zuschauer seine Beklemmung aus der Innenperspektive erfahren. Ebenfalls beeindruckend ist Stephanie Japp als Notfallpsychologin Sonja Roth.
Es sind vor allem die glaubhaften Figurenpsychologien, durch die „Zwei Leben“ überzeugt.
Echo-Online.de, 15.09.2017 - Johanna Dupré

Der Titel „Zwei Leben“ bezieht sich nicht nur auf das Doppelleben des vermeintlichen Selbstmörders Conti, (…) sondern auch auf die vielen einzelnen Brüche und Scharaden in den Leben der anderen Charaktere. Am offensichtlichsten fallen die zwei Leben des Busfahrers ins Auge, vor und nach seinen traumatischen Erlebnis: ehemals mit Frau und Kind, lebt er jetzt alleine, von Panikattacken geplagt und schließlich arbeitslos in seiner kargen Wohnung.
Und natürlich das Doppelleben der Psychologin Dr. Silvia Roth (Stephanie Japp), deren selbstdisziplinierte, bürgerliche Fassade kippt, als der totgeglaubten Jakob Conti (Markus Graf) vor ihr steht. Der Mann, den sie als Projektion für alles Misslungene sieht: Leben, Liebe und Karriere hat er ihr zerstört.
Westdeutsche Zeitung, 17.09.2017 - Joachim Hennig

Der neue Schweizer „Tatort – Zwei Leben“ ist ein vielschichtig erzähltes Krimi- Drama, in dem neben der Tätersuche vor allem der traumatisierte Fahrer im Mittelpunkt steht.
tittelbach.tv, 27.08.2017 - Volker Bergmeister

Die Kritiker schrieben schon schlechter über Schweizer Sonntagskrimis.
derStandart.at, 17.09.2017 - Stefan Weiss

Ein hübscher Nervenkrieg! Und ein prima Gehirnjogging für uns Zuschauer – eine Woche vor der Bundestagswahl.
shz.de, 18.09.2017

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«Tatort: Zwei Leben»: Schweizer Ermittler gewinnen massiv Fans hinzu


Bisher galten die Kommissare aus Luzern immer ein bisschen als Quoten-Sorgenkind. Mit dem aktuellen Fall hat sich das geändert.
Quotenmeter, 18.09.2017

Schweiz-"Tatort" steigert sich enorm
So viele Zuschauer hatte der "Tatort" aus Luzern schon lange nicht mehr:
Der neue Fall "Zwei Leben" lockte am Sonntagabend 8,46 Millionen Zuschauer vor den Bildschirm - das entspricht einem Marktanteil von glatt 25 Prozent.
stern, 18.09.2017 - Carsten Heidböhmer

So kann man schon von Reichweitengewinnen in Höhe von zwei Millionen sprechen.
Auch bei den Jungen übrigens siegte Das Erste nun am Sonntag um 20.15 Uhr. „Zwei Leben“ kam hier auf schöne 18,8 Prozent Marktanteil.
Quotenmeter, 18.09.2017

Meistgesehene Abendsendung in Deutschland
Denselben Marktanteil wie jetzt «Zwei Leben» hatte damals die Folge «Kleine Prinzen» erzielt (mit mehr Zuschauern).
In Deutschland war der «Tatort» am Sonntag mit 8,46 Millionen Personen (25 Prozent) die meistgesehene Abendsendung. Das allein ist wenig überraschend. Wie stark der Wert war, zeigt sich im Vergleich mit den letzten vier Luzerner Folgen bei der ARD, die durchschnittlich bloss gut 7 Millionen Zuschauer erreichten. Auch beim ORF spricht man bei 621'000 Zuschauern von einer erfreulichen Quote.

Marktanteil von 33,9 Prozent (Schweiz)
Mit 628'000 Zuschauerinnen und Zuschauern und vor allem einem Marktanteil von 33,9 Prozent ist sie rekordverdächtig hoch. Jedenfalls liegt sie weit über dem Schnitt aller bisherigen zwölf Folgen aus Luzern (31,1 Prozent).
Blick, 18.09.2017 - Jean-Claude Galli


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