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Meine Frau, ihr Traummann und ich - Regie: Walter Weber, Buch: Georg Weber


Unter Scherz und Satire verbirgt sich hier an so mancher Stelle tiefere Bedeutung. Der Film ist, sein großes Plus, im umfassenderen Wortsinne witzig. Gewitzt und in­telligent, gemeinplatzzertrümmernd, sehr unterhaltsam und selbst in den ernsten Momenten bewusst leicht.
epd 19.12.2014 - Heike Hupertz


meine frau im flur1


Spritzige Dialoge, überaus spielfreudige Darsteller, die allen Nuancen der Geschichte aufs Schönste gewachsen sind, launige Dramaturgie, sowie moderne Bildsprache (Kamera: Volker Tittel und Schnitt: Veronika Zaplata) lassen diese ZDF-Komödie unter vielen ähnlich scheinen­den herausragen.

Die temporeiche Komödie „Meine Frau, ihr Traummann und ich" von Georg Weber (Buch) und Walter We­ber (Regie) stellt und beantwortet diese Fragen auf leichthändige, gleichwohl durchaus tiefgründige Weise. Gelegentlich benutzt sie die Klischees vom Traummann offensiv, um sie mit großer Geste behutsam zu den Akten zu legen. Nicht alles, so die Botschaft, ist in Liebes- und Ehedingen wie es scheint. Nicht jede Ehe hat nach Jahrzehnten zwangsläufig ihren Schwung verloren. Wenn Funken sprühen, dann tun sie dies aber schon einmal auf ärgerliche oder oberpeinliche Weise.

In der Kunst der emotionalen Belagerung macht Richard so schnell keiner etwas vor. Wie beide ihre Freundschaft beim Bilderrestaurieren nach und nach erneuern, wie sie beim nicht nur symbolischen Abtragen alter Firnisschichten unter wertloser Kneipendekorationslandschaft ein echtes, überaus wertvolles Frauen­bildnis von Gustav Klimt entdecken, hat subtilen Witz. Unter Scherz und Satire verbirgt sich hier an so mancher Stelle tiefere Bedeutung. Der Film ist, sein großes Plus, im umfassenderen Wortsinne witzig. Gewitzt und in­telligent, gemeinplatzzertrümmernd, sehr unterhaltsam und selbst in den ernsten Momenten bewusst leicht.
epd - Heike Hupertz

Die Komödie „Meine Frau, ihr Traummann und ich“ von Georg Weber (Buch) und Walter Weber (Regie) um ein Paar in gesetztem Beziehungs-Alter überzeugt mit einem klugen, wendungsreichen Drehbuch voller Wortwitz, mit Axel Milberg und Ulrike Kriener in Höchstform sowie einer Ernsthaftigkeit, die gute Komödien von anderen unterscheidet.
Thomas Gehringer

Der Schweizer Regisseur Walter Weber, der auch schon "Nägel mit Köppen" inszeniert hat, gibt Milberg den nötigen Raum, um die ganze Persönlichkeit Richards zu entfalten. In der Rahmenhandlung versieht er den Gatten, der sich seiner Sache allzu sicher war, mit einer Spur komischer Verzweiflung. In der langen, immer wieder durch kurze Momente mit dem Taxifahrer unterbrochenen Rückblende legt er die Figur ungleich differenzierter und vor allem facettenreicher an: Auftritte von provokanter Selbstherrlichkeit wechseln mit Slapstickszenen und großartigen Dialogduellen, bei denen Milberg mit dem Kollegen Zirner einen ebenbürtigen Partner hat.
evangelisch.de - Tilmann P. Ganglof

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Unbedingt gesehen haben muss man seinen Auftritt als eifersüchtiger Ehemann, der nach einem gemeinsamen Opernbesuch von Charlotte und Thomas ins Restaurant platzt und sich dort selbst an „Zauberflöten“-Arien wagt. Wie Milberg zudem mit Betonung und Pausen seine Dialogtexte zelebriert, ist einfach erstklassig. Und mit Ulrike Kriener hat er eine kongeniale Partnerin und ein gemeinsames Finale furioso vor dem Scheidungsrichter. Mehr sei hier nicht verraten.

"Der Film ist humorvoll, ohne witzig sein zu wollen, leicht überzogen, ohne dümmlich zu werden und hat sogar manch überraschende Wendung. Insofern ist er gute Unterhaltung."
Osnabrücker Zeitung, Susanne Hafendamm

Ähnliches gilt für das (Neben-)Thema Männerfreundschaft: Richard will die bevorstehende Silberhochzeit „mit Freunden groß feiern“. Charlotte trifft mit ihrem Hinweis („Du hast doch gar keine Freunde“) allerdings ins Schwarze. Umso mehr bemüht sich Richard, die verblichene Freundschaft mit Stefan (August Zirner), seinem alten Studienkollegen von der Kunsthochschule, neu zu beleben. Den hat er zwar seit Jahren nicht mehr gesehen, außerdem hält Stefan ihn für ein „Arschloch“. Doch bei einer zufälligen Begegnung auf einem Parkplatz ergreift Richard entschlossen und unverfroren die Gelegenheit. Fortan bilden die beiden das zweite „alte Ehepaar“ der Geschichte. Zwei große Jungs im Beziehungsstress, die sich bei der gemeinsamen Restaurierung von eigentlich wertlosen Kneipen-Gemälden zusammenraufen. Die also daran arbeiten, eine größtmögliche Übereinstimmung mit dem durch Schmutz beschädigten Original wiederherzustellen. Wie sie da unter der Oberfläche eine verborgene, viel kostbarere Schicht entdecken, darf man wohl als Metapher in dieser Beziehungs-Komödie deuten. Die außerdem den dramaturgischen Vorteil hat, dass fürs glückliche Film-Ende noch ein bisschen Kohle herausspringt.
tittelbach.de - Thomas Gehringer
Ganzer Artikel auf tittelbach.de

Allen voran überzeugt Axel Milberg als zwischen Selbstüberschätzung und Verunsicherung gebeutelter Gatte, dessen heile Welt allmählich ins Wanken kommt.
RP Online - Katharina Hamacher

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