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Nicht über meine Leiche - Regie: Walter Weber, Buch: Peter Dollinger

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Süddeutsche Zeitung Nr. 251 vom 31. Oktober 1995

"Es gelingt dem Schweizer Regisseur Walter Weber, die haarscharfe Gratwanderung zwischen einem Sammelsurium von ausgesprochenen Ekeln und einer insgesamt liebenswert-chaotischen Familie zu machen. Die Geschichte ist durch zahlreiche Handlungsstränge verwoben, die die Zuschauer teilweise selber weiterspinnen müssen, um die Anschlüsse nicht zu verpassen. Ein Film wie eine Karikatur, gewürzt mit einer großen Prise britischen Humors, der der Romanvorlage entnommen sein dürfte. Schön ist auch, wie Walter Weber zeigt, daß es im deutschen Fernsehen doch noch möglich ist, Filme mit einem richtigen Schluß zu machen."
CHRISTIAN RETZLAFF

epd / Kirche und Rundfunk Nr. 89 vom 11. November 1995

"Mit wenigen Handgriffen etabliert der Schweizer Regisseur Walter Weber ein Laboratorium, in dem die Chemie einer Familie komödiantisch auseinandergelegt wird. Darin reagieren die Temperamente und Interessen so vehement aufeinander, daß manches Reagenzglas in die Luft fliegt."

"Vielleicht ist es auch gerade diese britische Mischung aus Satire und Direktheit, die "Nicht über meine Leiche" zu einer veritablen Komödie machte. Sehr direkt agieren die Personen, egoistisch und hartnäckig verfolgen sie ihre Interessen, sind mal biestig und mal liebenswert, manchmal beides zugleich."

"'Einstein hat gesagt', analysiert der neunmalkluge Iwan am Grab, 'keine Energie kann verloren gehen. Alles bleibt. Nur der Zustand der Energie ändert sich. - Oder so.' Ein schöner und unprätentiöser Schluss für eine kurzweilig turbulente Komödie, in der die Chemie der Figuren stimmt, die Tempo hat und mit schlagfertigen Dialogen aufwartet (Drehbuch: Walter Weber, Peter Dollinger)."
FRITZ WOLF

Neue Ruhr Zeitung vom 2. November1995

"Man rechnet ja kaum noch damit, daß da ein Sender der ganzen Familie am Nachmittag einen guten und wichtigen und obendrein selbst produzierten Film vorsetzt. Dies aber war einer!" "Walter Weber und Peter Dollinger hatten den Roman "Das Oma-Projekt" von Anne Fine mit erstaunlicher Präzision in ihr eigenes Medium übersetzt und von der Oma über die Eltern bis zu den Kindern ein wirklich fabelhaftes Ensemble zusammenbekommen, das alle Nuancen dieser bald witzigen, bald todtraurigen Geschichte vom gar nicht einfachen Leben der Generationen feinfühlig ausspielte. Keine leichte Kost für ein Publikum, dem jeden Abend eine andere Fernsehfamilie vorgekaute Häppchen serviert, aber eine, die Kopf und Magen von so manchen Schlacken befreite."
INGRID UEBE

Tagesspiegel 03.11.1995

"Eigentlich ist das Thema Tod ja nichts für unsere Kleinen. Wie gut also, daß es Allerheiligen gibt, wo man das Tabu aus aktuellem Anlaß anpacken kann. Man spürt die Absicht und ist dennoch nicht verstimmt. Denn Walter Webers Verfilmung von Anne Fines Kinderbuch "Das Oma-Projekt" kommt alles andere als moralisierend daher. Die Story - Oma bricht in eine sechsköpfige Familie ein, bringt dort alles durcheinander, stirbt - agiert mit präziser Ironie auf verschiedenen Ebenen, so dass Fernsehkonsumenten jeden Alters sie verstehen können."
UTA-MARIA HEIM


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